Ein Gebäude wird zuerst digital gebaut.
BIM ist weit mehr als ein schönes 3D-Modell. Wir verbinden Geometrie, technische Systeme und relevante Informationen zu einem digitalen Gebäudemodell. So wird sichtbar, was später auf der Baustelle funktionieren muss – bevor gebaut wird.
Was bedeutet BIM?
Building Information Modeling beschreibt eine digitale Arbeitsmethode, bei der die für ein Bauprojekt relevanten Geometrie- und Informationsdaten strukturiert miteinander verknüpft werden. Für die Gebäudetechnik bedeutet das: Heizung, Kälte, Lüftung, Sanitär und Elektro werden nicht isoliert betrachtet, sondern als koordinierte Systeme im Gebäude geplant.
Vom ersten Gedanken zum koordinierten Gebäudemodell.
Der genaue Ablauf wird auf das Projekt abgestimmt. Die Grundidee bleibt jedoch immer gleich: Anforderungen definieren, Modelle aufbauen, koordinieren, prüfen und die Informationen für die nächste Projektphase nutzbar machen.
Anforderungen definieren
Gemeinsam legen wir fest, welche Informationen benötigt werden, welche Gewerke beteiligt sind, welche Planungsziele gelten und welche Modellqualität für das Projekt erforderlich ist.
InformationsanforderungenFachmodelle erstellen
Architektur und Gebäudetechnik werden digital aufgebaut. Jedes Gewerk erhält ein strukturiertes Fachmodell mit Bauteilen, Geometrien und technischen Eigenschaften.
3D · MEP · FachmodellBauteile mit Informationen
Ein Rohr ist nicht nur eine Linie: Dimension, Material, Medium, Temperatur, Länge und weitere Eigenschaften können als strukturierte Modelldaten hinterlegt werden.
Geometrie + InformationGewerke zusammenführen
Die Fachmodelle werden zum Koordinationsmodell zusammengeführt. Dadurch lassen sich Trassen, Schächte, Deckenhohlräume und technische Anlagen gemeinsam beurteilen.
KoordinationsmodellKollisionen früh erkennen
Rohrleitungen, Luftkanäle, Kabeltrassen, Tragwerk und Architektur werden auf räumliche Konflikte geprüft. Probleme werden digital gelöst, bevor sie auf der Baustelle teuer werden.
Clash DetectionInformationen nutzbar machen
Aus dem koordinierten Modell entstehen je nach Projekt Pläne, Ansichten, Mengen, technische Listen und weitere Informationen für Ausschreibung, Ausführung und Dokumentation.
Planung → Bau → Betrieb3D ist die Form. Daten sind der Mehrwert.
Die Animation oben zeigt bewusst technische Informationen. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer reinen 3D-Visualisierung und einem BIM-orientierten Modell.
z. B. Medium, Dimension, Material, Volumenstrom, Leitungslänge und Systemzugehörigkeit.
z. B. Kaltwasser, Rohrdimension, Durchfluss, Dämmung und angeschlossene Verbraucher.
z. B. Kanalquerschnitt, Luftmenge, Druckverlust, Luftauslass und Systemart.
z. B. Trassenabmessung, Leitungen, Stromkreis, Spannung und Zuordnung.
Weniger Überraschungen. Mehr Sicherheit.
Früher sehen, früher entscheiden
Varianten und technische Lösungen werden räumlich verständlich. Entscheidungen können getroffen werden, bevor Änderungen auf der Baustelle notwendig werden.
Weniger Schnittstellenrisiken
Die verschiedenen Gewerke werden gemeinsam koordiniert. Das schafft ein gemeinsames Verständnis für Platzbedarf, Trassen und Anschlüsse.
Mehr Transparenz bei Mengen und Kosten
Strukturierte Modelle schaffen eine bessere Grundlage für Mengenermittlung, Ausschreibung, Variantenvergleich und Kostenkontrolle.
Ein Modell mit Zukunft
Bei entsprechender Projektstruktur können Informationen aus der Planung bis in die Ausführung und Dokumentation weiterverwendet werden.
Ihr Projekt soll nicht nur gebaut, sondern durchdacht werden.
SILLEX verbindet HLKS-Fachplanung, BIM-Koordination und Energiekompetenz zu einer durchgängigen Planung für moderne Gebäude.
